Österreich

Willkommen! Luxemburger Investmentfonds werden in vielen Ländern der Welt angeboten. Auch Österreich gehört zu den wichtigen europäischen Absatzmärkten. Fondsanteile können über viele Bezugsquellen erworben werden. ALFI möchte Ihnen weiterhelfen und Ihnen Erläuterungen, Hinweise und Links zu wichtigen Informationsquellen in Österreich und Luxemburg zu folgenden Themen rund um das Investmentfondsgeschäfts geben:

Aufsichtsbehörden

Eine Aufsichtsbehörde ist eine staatliche Organisation, die eine Aufsichtsfunktion gegenüber privatrechtlichen Instituten oder auch anderen staatlichen Instituten ausübt. Sie ist dementsprechend diesen Instituten gegenüber weisungsbefugt. Im Folgenden finden Sie die Namen, Kontaktadressen und einige Informationen zu den Aufsichtsbehörden, die in Luxemburg und in Österreich für die Beaufsichtigung des Investmentfondsgeschäftes verantwortlich sind.

CSSF – Commission de Surveillance du Secteur Financier

Die CSSF ist verantwortlich für die Beaufsichtigung der Investmentfonds und der Pensionsfonds sowie der Markteilnehmer im Luxemburger Finanzmarktsektor, wie z.B. Luxemburger Kreditinstitute, der Wertpapierhändler oder auch anderer Professioneller im Finanzmarktsektor. Dabei verfolgt sie die Ziele einer ordnungsgemäßen Umsetzung der regulatorischen Anforderungen seitens der Marktteilnehmer, der Stabilität des Finanzmarktes, der Beaufsichtigung der Qualität der Organisationen und deren internes Kontrollsystem, wie auch der Stärkung des Risikomanagements.

Die vielfältigen Informationen über das regulatorische Umfeld, Marktstatistiken, Investorenschutz auf der Internetseite der CSSF sind in französischer und englischer Sprache. Sollten Sie Probleme mit einem Unternehmen aus der Finanzbranche in Luxemburg haben, besteht ebenso die Möglichkeit, die Aufsichtsbehörde direkt zu kontaktieren (auch in deutscher Sprache).

Kontakt:

110, route d`Arlon

L-2991 Luxembourg

E-Mail:           direction@cssf.lu

Internet:         www.cssf.lu

FMA – Finanzmarktaufsicht in Österreich

Die FMA ist als unabhängige, weisungsfreie und integrierte Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt Österreich als Anstalt öffentlichen Rechts eingerichtet. Ihr obliegt die Aufsicht über Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen, Pensionskassen, Mitarbeitervorsorgekassen, Verwaltungsgesellschaften (KAG) und Investmentfonds, Wertpapierdienstleistungsunternehmen, börsennotierte Gesellschaften sowie über Wertpapierbörsen.

Die Ziele der FMA sind,

  • zur Stabilität des Finanzmarktes Österreich beizutragen;
  • das Vertrauen in einen funktionierenden österreichischen Finanzmarkt zu stärken;
  • die Anleger, Gläubiger und Verbraucher nach Maßgabe der Gesetze zu schützen;
  • präventiv in Bezug auf die Einhaltung der Aufsichtsnormen zu wirken, Verstöße aber konsequent zu ahnden.

Kontakt:

Otto-Wagner-Platz 5

A-1090 Wien

Telefon:                                0043 1 24 95 90
Telefax:                                 0043 12 49 59 54 99
E-Mail:                                   fma@fma.gv.at
Internet:                                 http://www.fma.gv.at

Fondsvereinigungen

Fondsvereinigungen sind Interessensvertretungen der Investmentbranche. Mitglieder der nationalen Organisation sind in der Regel Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter oder die Investmentfonds selbst. Viele Organisationen erlauben auch die Mitgliedschaft von Dienstleistern im Fondsgeschäft, wie z.B. Wirtschaftsprüfern, Anwaltskanzleien oder Depotbanken. Wesentliches Ziel der Fondsvereinigungen ist die Förderung der Idee der Investmentfondsanlage in der Gesellschaft. Auf ihren Internetseiten finden Sie vielfältige Informationen in Zusammenhang mit dem Fondsgeschäft. Im Folgenden finden Sie die Namen, Kontaktadressen und Informationen über die Verbände in Luxemburg und Österreich.

ALFI – Association Luxembourgoise des Fonds d’investissement

Die ALFI wurde 1988 gegründet und repräsentiert die Luxemburger Fondsindustrie. Mitglieder der Vereinigung können neben den Investmentfonds und Fondsgesellschaften auch Dienstleister der Fondsindustrie, Depotbanken, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfer usw. sein. Ziel der Aktivitäten der Fondsvereinigung ist die Positionierung Luxemburgs als attraktivstes internationales Zentrum für Investmentfonds. Die Internetseiten sind in englischer Sprache und bieten Inhalte zu regulatorischen Themen, Veröffentlichungen und Statistiken zum Luxemburger wie auch europäischen Fondsmarkt. Das Investor Centre vermittelt zudem Basiswissen zur Investmentfondsanlage für interessierte Anleger, auch mit geringem Wissensstand .

Kontakt:
12, rue Erasme
L-1468 Luxembourg
Telefon:         +352 22 30 26 1
Fax:                +352 22 30 93
E-Mail:           info@alfi.lu
Internet:         www.alfi.lu

VÖIG – Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften

Die Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) wurde am 20.01.1988 gegründet und ist der Dachverband aller Verwaltungsgesellschaften (KAGs) sowie Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften (Immo-KAGs) in Österreich. Die VÖIG vertritt somit 100% des von österreichischen Verwaltungsgesellschaften und Immo-KAGs verwalteten Fondsvermögens.

Zweck und Aufgabe des vereinsrechtlich organisierten Verbandes ist die Förderung des heimischen Investmentwesens sowie die umfassende Betreuung seiner Mitglieder.

Die VÖIG wirkt bei der Begutachtung von nationalen, supranationalen und internationalen Regularien, die die österreichische Investmentfondsindustrie tangieren, mit. Die VÖIG steht in ständigem Kontakt mit Ministerien, Behörden sowie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) auf nationaler Ebene und pflegt regen Informationsaustausch und Diskurs mit supranationalen und internationalen Organisationen und Verbänden, wie etwa die European Fund and Asset Management Association (EFAMA) oder die International Investment Funds Association (IIFA).

Kontakt:

Schubertring 9-11/2/33

1010 Wien

Telefon:         0043 1 718 83 33
Telefax:         0043 1 718 83 33 8
E-Mail:           voeig@voeig.at
Internet:         www.voeig.at

Fonds und Fondsgesellschaften

Fondsgesellschaften

Sie suchen eine Fondsgesellschaft? Eine aktuelle Aufstellung finden Sie unter folgenden Links.

Fondssuchmaschinen

Sie suchen einen bestimmten Fonds? Auf folgenden Seiten werden Fondssuchmaschinen angeboten:

Fondswissen und Anlegen

Verschiedene Websites stellen Informationen rund um das Thema „Fonds & Anlage in Fonds“ zur Verfügung. Die folgenden Ausführungen erläutern kurz das Thema. Wenn Sie genaueres dazu erfahren möchten, klicken Sie einfach auf die Überschrift um auf die entsprechende Seite weitergeleitet zu werden.

Investieren in Fonds

In gemeinsamer Initiative der VÖIG und der Vereinigung ausländischer Investmentgesellschaften in Österreich (VAIÖ) erfahren Sie auf der Website  „investieren-in-Fonds“ alles Rund um Fonds, z.B. Vorteile einer Fondsanlage, Arten von Fonds, Wie Fonds funktionieren etc.

Basiswissen für den Einsteiger

Ihr Erster Schritt in die Welt der Börse. Auf der Website der Wiener Börse wird dem Einsteiger Basiswissen zur Börse vermittelt.

Hintergrundwissen zu Fonds

Über das Portal Wirtschaftsblatt.at erhalten Sie Antworten auf alle grundlegenden Fragen, die Fonds betreffen, u.a. „Was ist ein Fonds?“, „Was kostet ein Fonds?“, „Was sind die Vor-und Nachteile von Fonds?“ etc.

Investor Centre

Das Investor Centre auf der Internetseite der ALFI ist in englischer Sprache und vermittelt Basiswissen zur Investmentfondsanlage für unerfahrene Anleger. Es erläutert die Funktionsweise von Investmentfonds, zeigt die Vorteile auf, erläutert Begrifflichkeiten und vermittel auch einige nützliche Tipps, was ein Anleger berücksichtigen oder auch vermeiden sollte.

Das Morningstar Investment ABC

In einer Reihe von Kurzartikeln bringt Ihnen Morningstar Wissenswertes über Investmentfonds näher. Sollten Sie Fragen zu einem Thema haben, das nicht behandelt wird, können Sie Morningstar auch direkt kontaktieren.

Erwerb von Fondsanteilen

Anleger können sich über verschiedene Bezugsquellen bedienen. Auskunft dazu kann Ihnen jede Fondsgesellschaft geben.

Investmentfonds und Steuern

Wie werden österreichische Investmentfonds besteuert?

Als Anleger sind Sie laufend mit Ausdrücken wie "KESt", "KESt-Optionserklärung", “Endbesteuerung“ oder "Substanzgewinnbesteuerung" usw. konfrontiert. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch unter folgenden Portalen:

Allgemeine Informationen zu Steuern

Grundsätzliche Infos zu Steuern, Fachinformationen und Tipps für Arbeitnehmer-veranlagung werden über die Seite des Österreichischen Bundesministeriums  für Finanzen (BMF) bereitgestellt.

Investmentfonds und Altersvorsorge

  • Altersvorsorge in Österreich

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) informiert auf seiner Website ebenso zum heutzutage sehr wichtigen Thema „Altersvorsorge“. Unter anderem finden Sie hier eine Ausführung zum Thema „Zukunftsvorsorge mit Fonds“.

  • Private Altersvorsorge

Nicht nur in Österreich, auch in ganz Europa ist private Altersvorsorge ein wichtiges Thema. Europa steht vor einem noch nie da gewesenen demografischen Wandel, der sich auf die gesamte Gesellschaft auswirken wird. Diese Veränderungen können staatliche Pensionssysteme alleine nicht mehr auffangen. Die betriebliche (2. Säule) und private (3. Säule) Altersvorsorge muss zunehmen. Der österreichische Gesetzgeber hat dieses Problem ebenfalls erkannt und fördert die private Eigeninitiative auf diesem Gebiet mittels staatlicher Prämie.

Aus guten Gründen entschloss man sich, das Modell Lebensversicherung für die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge zu fördern.

Eine der gängigsten Vertragsformen ist die fondsgebundene Lebensversicherung.

Weitere Informationen zur fondsgebundenen Lebensversicherung erhalten Sie auch auf folgenden Webseiten:

Recht

Das österreichische Konsumentenschutzgesetz (KSchG) soll den Verbraucher vor Benachteiligungen schützen. Dies basiert grundsätzlich auf der Annahme, dass Unternehmer im Geschäfts- und Rechtsverkehr u.a. aufgrund ihrer Erfahrung dem Verbraucher zum Teil weitaus überlegen sind. Damit dieses Ungleichgewicht nicht in den abgeschlossenen Verträgen seine Fortsetzung findet, bestehen im österreichischen Privatrecht etliche Schutzbestimmungen, von denen sehr wichtigste im KSchG zusammengefasst sind. Das Konsumentenschutzgesetz können Sie über die Internetseite www.ris.bka.gv.at“ im Bereich Bundesrecht abrufen.

Über dieses Portal finden Sie Hilfe zu verschiedenen Bereichen, u.a. auch zu Banken. Um sich Beraten zu lassen steht hier ein Konsumententelefon zur Verfügung.

 

Über ein Beratungszentrum steht Ihnen die Möglichkeit offen, telefonische Beratung in Anspruch zu nehmen. Als Anlaufstelle für Fragen zu Reklamationen und bei Problemen mit Firmen aller Branchen steht eine Experten-Hotline das „Konsumententelefon“ zur Verfügung. Bei umfangreichen Fragen können Sie auch einen Termin vor Ort im Beratungszentrum vereinbaren. Oft sind ein persönliches Gespräch und die Prüfung von Unterlagen nötig, um kompetent helfen zu können.

Auf der Internetseite „Verbraucherrecht.at“ finden Sie Informationen, Urteile und Hilfestellungen  zu Verbraucherthemen in allen Bereichen, u.a. auch zu „Geld & Versicherungen“.

Literatur (auswahl)

  • KAMMEL, Armin J. (2011), Einführung in das Bank- und Kapitalmarktrecht, Linde Verlag.
  • KAMMEL, Armin J. / SCHREDL, Robert (2013), Praktischer Materialienband – Investmentfondsgesetz und AIFM-Rahmenwerk, Finanzverlag.
  • NATTER, Alexander (2002), Anlagepraxis Investmentfonds – Vermögensaufbau mit System, FT Prentice Hall.
  • MACHER, Heinz (2011), Praxishandbuch Investmentfonds, Springer Verlag / Bank Verlag
  • WACHTENDORF, Egon (2005), Die 222 wichtigsten Fragen zu Investmentfonds. Praxiswissen für das Fonds-Investment.

Glossar

Erklärungen zu Begriffen des Fondsgeschäfts finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Updated on 03/04/13  
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