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Bewertung

Die Voraussetzung für das Vertrauen der Anleger in einen OGAW-Fonds besteht darin, dass sie den Bewertungen vertrauen können, die der Fonds für einzelne Vermögenswerte zur Ermittlung des Nettoinventarwertes  verwendet. Anleger kaufen Anteile eines OGAW-Fonds, ohne den genauen Preis zu kennen, der erst ermittelt wird, nachdem die Transaktion durchgeführt wurde. Im Regelfall werden die aktuellen Schlusskurse des offiziellen Marktes zur Bewertung öffentlich gehandelter Wertpapiere verwendet, andernfalls muss ein Verkehrswert angegeben werden. Auf diese Weise soll ein Schutz vor „Late Trading“, „Market Timing“ und sonstigen Praktiken gewährleistet werden, die den Wert eines Fonds beeinflussen könnten.

Außerdem sind feste Regelungen zur Bewertung bestimmter Vermögenswerte wie z.B.  Commercial Papers (kurzfristig laufende Geldmarktpapiere) und außerbörslich (OTC, Over The Counter) gehandelte Derivate vorhanden, die nicht an öffentlichen Wertpapierbörsen gehandelt werden. Die Verwaltungsgesellschaft eines OGAW-Fonds muss Bewertungsverfahren für Derivate etablieren, die deren Komplexität angemessen sind und Anleger müssen über die Einzelheiten dieser Verfahren in Kenntnis gesetzt werden. Der Fondsmanager kann ein externes Unternehmen mit der Durchführung der Bewertungen beauftragen. Falls das Verfahren unternehmensintern durchgeführt wird, muss dies unabhängig vom Portfoliomanagement geschehen, um Interessenskonflikte zu vermeiden.

Updated on 12/03/12  
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